Ein Rahmenabkommen ist kein Interimsabkommen. Es ist detaillierter als eine Grundsatzerklärung, aber weniger als ein vollwertiger Vertrag. Ihr Zweck besteht darin, die grundlegenden Kompromisse zu finden, die notwendig sind, damit die Parteien dann ein umfassendes Abkommen ausarbeiten und abschließen können, das den Konflikt beendet und einen dauerhaften Frieden schafft. [3] durch Anwendung der in der Rahmenvereinbarung festgelegten Bedingungen ohne Wiedereröffnung des Wettbewerbs, oder es ist jedoch daran zu erinnern, dass das Ziel der Richtlinie 2004/18 darin bestand, die Gefahr zu vermeiden, dass nationalen Bietern oder Antragstellern bei der Vergabe eines Auftrags durch die öffentlichen Auftraggeber bevorzugt wird. Dieses Risiko steht in engem Zusammenhang mit der Ausschließlichkeit, die sich aus der Vergabe des betreffenden Auftrags an den Betreiber ergibt, dessen Angebot angenommen wurde, oder an die Wirtschaftsteilnehmer, deren Angebote im Falle einer Rahmenvereinbarung angenommen wurden, die das Ziel eines öffentlichen Vergabeverfahrens darstellt (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 2. Juni 2016, Falk Pharma, C-410/14, EU:C:2016:399, Randnrn. 35 und 36). Diese Beurteilung ist jedoch unter Berücksichtigung der Umstände des Falles zu verstehen, der zu diesem Urteil geführt hat, d. h. unter Berücksichtigung der Wahl des Angebots durch den öffentlichen Auftraggeber, das er aus mehreren zulässigen Angeboten annehmen wollte. Damit hat der öffentliche Auftraggeber im Gegensatz zum Ausgangsverfahren in der Rechtssache, in der das Urteil vom 26.

März 2015 ergangen ist, Ambisig (C-601/13, EU:C:2015:204, Randnrn. 11, 13 und 28 bis 34) einen realen Vergleich der zulässigen Angebote vorgenommen, um das wirtschaftlich günstigste Angebot zu ermitteln. Im letztgenannten Fall war die Erfahrung des vorgeschlagenen technischen Teams ein wesentliches Merkmal des Angebots und nicht nur ein Kriterium für die Beurteilung der Eignung der Bieter. Leitlinien für die Verwendung von Rahmenvereinbarungen, wenn die Auftragsvergabe durch die Verordnungen von 2015 geregelt wird. “Ist Art. 1 Abs. 2 Buchstabe a der Richtlinie 2004/18 dahin auszulegen, dass die Definition des Begriffs “öffentlicher Auftrag” im Sinne dieser Richtlinie ein System umfasst, das Aufträge auf der Grundlage einer Rahmenvereinbarung nach den in den Absätzen 3 und 4 festgelegten Verfahren vergeben werden. Diese Verfahren dürfen nur zwischen den öffentlichen Auftraggebern und den Wirtschaftsteilnehmern angewandt werden, die ursprünglich vertragsparteien.

Die öffentlichen Auftraggeber vergeben jeden Auftrag an den Bieter, der das beste Angebot auf der Grundlage der in den Spezifikationen der Rahmenvereinbarung festgelegten Zuschlagskriterien abgegeben hat.” Verträge, die auf Rahmenvereinbarungen beruhen, die mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern geschlossen wurden, können entweder vergeben werden: wenn nicht alle Bedingungen in der Rahmenvereinbarung festgelegt sind; wenn die Parteien wieder auf der Grundlage derselben und erforderlichenfalls genauer formulierter Begriffe und gegebenenfalls anderer Bedingungen, die in den Spezifikationen der Rahmenvereinbarung genannt werden, nach folgendem Verfahren im Wettbewerb stehen: Da Rahmenvereinbarungen weit verbreitet sind und europaweit als effizientes Beschaffungsverfahren gelten, sind die neuen Bestimmungen der Richtlinie 2014/24/EU über Rahmenvereinbarungen weitgehend unverändert geblieben.

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